Goretzka vor Comeback gegen Mainz

Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 hofft Schalke-Trainer Domenico Tedesco auf die Rückkehr von Führungsspieler Leon Goretzka. Ersatz für den im Sommer zum FC Bayern München wechselnden Mittelfeldakteur könnte erneut aus Nürnberg kommen.

Das vergangene Spiel gegen Hertha BSC (1:0) verpasste Goretzka mit einer Fußverletzung, am Freitag (20.30 Uhr) in Mainz könnte der Nationalspieler wieder eine Option sein. „Leon hat an den vergangenen Tagen nahezu das komplette Programm absolviert. Danach hat er keine Probleme gehabt“, berichtete Tedesco auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Dennoch will der Deutsch-Italiener die letzten Trainingseinheiten abwarten, bevor er entscheidet, ob Goretzka mit nach Mainz fährt.

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Der Schalker Übungsleiter warnte vor den Rheinhessen, die aktuell auf dem Relegationsplatz stehen und gegen den Abstieg kämpfen. „Da kommen manchmal Kräfte zum Vorschein, mit denen man gar nicht rechnet“, meinte er. „Sie verfügen über schnelle Stürmer, die eine gute Präsenz in der gegnerischen Box haben und mit vielen Flanken gefüttert werden.“ Nichtsdestotrotz ist ein Sieg Pflicht für die „Knappen“, wie auch Sportvorstand und Ex-Mainzer Christian Heidel klarstellte: „Ich hoffe, dass sie die Klasse halten können. Es steht aber außer Frage, dass wir am Freitag nicht dazu beitragen, sondern die Begegnung gewinnen möchten.“

Löwen der nächste Neuzugang aus Nürnberg?

Der Sportchef bastelt bereits am Kader für die nächste Saison – unter anderem muss Goretzka ersetzt werden. Kandidaten sucht Schalke offenbar in der zweiten Liga. Eduard Löwen vom 1. FC Nürnberg soll nach Informationen der Bild auf der Liste der Königsblauen stehen. Der zentrale Mittelfeldspieler, der noch bis 2020 an den Zweitligisten gebunden ist, wäre nach Alessandro Schöpf, Guido Burgstaller und Cedric Teuchert bereits der vierte Profi in den vergangenen zwei Jahren, der vom „Club“ nach Schalke wechselt. Und Löwen scheint nicht abgeneigt. „Ich denke, dass die Vereine das relativ unter sich ausmachen“, wird der 21-Jährige in dem Bericht zitiert.