Gregoritsch: „Der VfB war uns einen Schritt voraus“

Der FC Augsburg musste sich am Sonntagnachmittag dem VfB Stuttgart mit 0:1 geschlagen geben. Spieler und Trainer üben Selbstkritik und hadern vor allem mit der fehlenden Durchschlagskraft.

Über die gesamte Spielzeit gelang es den „Fuggerstädtern“ nur selten, Torgefahr auszustrahlen, während es der VfB am Ende gar versäumte, ein zweites Tor nachzulegen. Trainer Manuel Baum bilanzierte: „Stuttgart war gefühlt griffiger, war auch bei den zweiten Bällen immer einen Tick schneller. Wir haben viel zu viele Abspielfehler gemacht und kaum ein Gefühl von Torgefahr entwickelt. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn das Spiel haben wir selbst vergeigt.“

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Auch Michael Gregoritsch legte den Finger in die Wunde. „Wir haben uns heute schwer getan, den Ball an den Mann zu bringen und hatten somit auch nicht die gefährlichen Torchancen wie in den vergangenen Partien“, meinte der Angreifer und fand lobende Worte für die Gäste: „Der VfB hat es gut gemacht und war uns in den entscheidenden Aktionen einen Schritt voraus.“ Kapitän Daniel Baier sah eine verdiente Niederlage: „Stuttgart hat den Kampf angenommen, war einen Tick aggressiver in den Zweikämpfen als wir und ist daher der verdiente Sieger. Sie waren besser in den Zweikämpfen und hatten auch die besseren Chancen.“