Groningen träumt von der Robben-Heimkehr

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Der niederländische Erstligist FC Groningen hofft auf eine Rückkehr seines verlorenen Sohnes Arjen Robben. Beim FC Bayern München muss der Flügelstürmer zurzeit ein wenig kürzertreten.

„Es wäre der ultimative Traum, wenn er seine Karriere beim FC Groningen beenden würde“, sagte Geschäftsführer Hans Nijland dem Dagblad van het Noorden. Robben hatte am vergangenen Wochenende angekündigt, dass er den FC Bayer im Sommer nach zehn Jahren verlassen werde, die Fortsetzung seiner Karriere aber offen gelassen. In der Vergangenheit hatte er immer wieder betont, dass er seine Laufbahn gerne in Groningen ausklingen lassen würde. Dort hatte Robben, der aus dem nahen Bedum stammt, 2000 als 16-Jähriger sein Profidebüt gefeiert. Robben verließ die Grün-Weißen nach 52 Spielen (zwölf Tore) eineinhalb Jahre später und ging zur PSV Eindhoven. Über den FC Chelsea und Real Madrid kam er 2009 nach München.

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Nijland berichtete, dass Robbens Vater und Berater Hans ihn am vergangenen Sonntag von den Plänen des Routiniers unterrichtet habe. Am Montag habe er Arjen dann eine Nachricht geschickt, in der er ihm seinen Respekt über die Entscheidung mitgeteilt habe. Ein Angebot an Robben habe es aber noch nicht gegeben. „Träumen darf man ja“, sagte Nijland, „aber wir sind bodenständige Nordländer und müssen unseren Platz kennen. Wir sprechen von einem der besten Fußballer der Welt.“ Groningen kämpft als Tabellen-16. der Eredivisie gegen den Abstieg. Allerdings: Robben soll in Groningen derzeit ein neues Haus bauen lassen, das in Kürze fertiggestellt sei.

Bayern-Profi mit Oberschenkelproblemen

Bis zum Sommer aber wird der 34-Jährige die Schuhe noch für den deutschen Rekordmeister schnüren. Am Mittwoch fehlte Robben nach Auskunft der Münchner wegen Oberschenkelproblemen allerdings beim Training. Der ehemalige niederländische Nationalspieler hatte drei der letzten fünf Pflichtspiele der Bayern wegen Knieproblemen verpasst. Ob er für das bayerisch-fränkische Derby am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg zur Verfügung stehen wird, blieb noch offen.