Guilavogui muss nicht operiert werden

Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Josuha Guilavogui, der erst kurz vor dem Saisonstart zum Kapitän des VfL Wolfsburg ernannt wurde, muss nicht operiert werden. Der 27-Jährige hatte sich beim Bundesliga-Auftakt der Niedersachsen gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Samstag (2:1) am Knie verletzt.

Der Defensivspieler werde „konservativ behandelt und startet direkt mit der Reha“, sagte Trainer Bruno Labbadia am Donnerstag. Guilavogui bekam in der ersten Halbzeit einen Schlag auf das Knie und wurde nach dem Seitenwechsel durch Yannick Gerhardt ersetzt. „Wir brauchen nicht darüber reden, dass sein Ausfall sowohl menschlich als auch sportlich sehr schwer wiegt, weil er große Fähigkeiten in beiden Bereichen besitzt. Als Mannschaft werden wir dies auffangen müssen und noch enger zusammenrücken“, sagte Labbadia und fügte an: „Gleichsam ist es auch für die anderen Spieler eine Chance, sich zu zeigen.“

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Ein erster Fingerzeig wird dabei die Partie bei Bayer 04 Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr). „Es wird eine Herausforderung für uns. Wir freuen uns darauf, es wird sicherlich Spaß machen“, sagte Labbadia, der von 2008 bis 2009 auf Bayers Trainerbank saß. Er komme „gerne nach Leverkusen zurück und habe natürlich nichts dagegen, wenn wir dort etwas mitnehmen“. Leverkusen hatte im Gegensatz zu Wolfsburg zum Saisonstart verloren (0:2 bei Borussia Mönchengladbach). Eine Tendenz, wohin es in der neuen Saison geht, sei erst im November zu erkennen. „Die Liga ist brutal eng, deswegen nehmen wir jeden Sieg gerne mit“, sagte Labbadia. „Aktuell sieht es so aus, dass alle Spieler am Wochenende dabei sein können.“