„Gutes Gefühl“: Prib nähert sich der Rückkehr

Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images

Das Ende eines langen Leidensweges ist in Sicht: Edgar Prib von Hannover 96 absolvierte nach seinem zweiten Kreuzbandriss in Folge einen ersten Belastungstest und soll bald wieder mit der Mannschaft trainieren können.

Seit dem 13. August 2017 stand Prib nicht mehr in einem Spiel für 96 auf dem Platz, im Februar dieses Jahres riss sich der Ex-Kapitän der „Roten“ zum zweiten Mal hintereinander das Kreuzband. Nun ist ein Ende der Leidenszeit absehbar. Am Dienstag absolvierte Prib einen speziellen Leistungstest, um zu prüfen, auf welchem Stand das verletzte Bein ist – mit zufriedenstellendem Ergebnis. „Der Test hat ausgesagt, dass es noch ein leichtes Kraftdefizit gibt, in allen anderen Bereich sieht es sehr gut aus“, berichtete der Mittelfeldakteur. „Die Ergebnisse waren insgesamt positiv und ich weiß genau, woran ich noch arbeiten muss.“

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Auf Empfehlung des behandelnden Arztes Dr. Ulrich Boenisch soll Prib nun noch einige Wochen seine Reha-Arbeit fortsetzen, ehe der Test wiederholt wird. Ist das Defizit bis dahin aufgeholt, steht einer Rückkehr ins Teamtraining nichts mehr im Wege. Überstürzen will der 28-Jährige, der sich im Februar nur wenige Tage nach seinem Wiedereinstieg erneut verletzte, aber nichts. Auch wenn er wieder bei der Mannschaft ist, brauche er noch Zeit, wie er betonte: „Man muss sich erst einmal wieder an die Geschwindigkeit des Fußballs gewöhnen – zum Beispiel, indem man in den Einheiten als ’neutraler Spieler‘ eingebunden wird.“ Pribs Pflichtspiel-Comeback ist also noch nicht absehbar, ein Großteil der Etappe ist aber schon geschafft.