Harit und Mendyl fallen negativ auf

Foto: Alex Livesey/Getty Images

Amine Harit und Hamza Mendyl haben Ärger mit Marokkos Nationaltrainer Hervé Renard. Das Duo war im Vorfeld des 3:0-Erfolgs gegen Malawi in der Qualifikation für den Afrika Cup kurzfristig aus dem Kader gestrichen worden.

Renard verwies dabei auf Zeiten und Regeln, die es zu respektieren gelte. Bereits vor knapp einer Woche waren Harit und Mendyl verspätet auf dem Trainingsplatz des FC Schalke 04 eingetroffen, während die anderen Spieler sich bereits in der Platz-Mitte versammelt hatten. Nun fielen Harit und Mendyl auch im Kreise der Nationalmannschaft negativ auf.

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„Harit und Mendyl haben wie weitere Spieler die Abfahrtszeit zum Training falsch verstanden und sind zu spät gekommen. Daraufhin fanden sie keine Berücksichtigung für das Spiel. Nichts Dramatisches, aber Pünktlichkeit und Disziplin gehören natürlich auch dazu“, versuchte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel laut Bild die Lage zu beruhigen. Am Montag werden beide Profis zurück in Gelsenkirchen erwartet. Harit war im Sommer in seiner Heimat in Marrakesch in einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verwickelt. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt. Harit hatte mit seinem Fahrzeug einen 30 Jahre alten Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung ein.