Hasenhüttl beschwört maximale Effizienz

Das 2:1 über Zenit Sankt Petersburg am Donnerstagabend hat RB Leipzig gutgetan. Am Sonntag steht mit der Partie gegen den VfB Stuttgart die nächste Aufgabe an. Besonders motiviert dürfte Timo Werner in das Spiel gehen.

Der Nationalstürmer ist in Stuttgart geboren und schaffte beim VfB in der Saison 2013/14 seinen Durchbruch als Profi. „Natürlich will ich in erster Linie mit meiner Mannschaft erfolgreich sein. Aber ich möchte auch zeigen, was aus mir geworden ist, seitdem ich meine Heimat verlassen habe. Ich freue mich auch sehr darauf, meine Familie und Freunde zu sehen“, sagte der 22-Jährige auf der Pressekonferenz zum Spiel. „Ich spiele zum ersten Mal in Stuttgart gegen den VfB und es wird immer etwas Besonderes sein, meine Heimat zu besuchen.“ Werner wechselte im Sommer 2016 nach Leipzig, als Stuttgart den Gang in die zweite Liga antreten musste.

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Gegen St. Petersburg war Werner zum 2:0 erfolgreich. Sein Trainer Ralph Hasenhüttl verlangte von seiner Mannschaft im Duell mit den Schwaben eine „ähnliche Souveränität“. Unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut hat der VfB 13 Punkte aus fünf Spielen geholt und zeichne sich durch „gute Defensivarbeit“ aus, lobte der Österreicher. „Wir müssen cool bleiben, zielstrebig nach vorne spielen, uns belohnen und die Bereitschaft haben, alles zu verteidigen. Effizienz steht über allem.“ Hasenhüttl betonte, RB habe „in der aktuellen Saison auch schon in Stadien gewonnen, in denen noch nicht viele Teams erfolgreich waren“. Konrad Laimer fällt wegen einer Adduktorenverletzung aus, zudem ist Kevin Kampl noch fraglich.