Hasenhüttl: „Hatten heute nicht genug im Tank“

Mehr versprochen hatte man sich bei RB Leipzig vom ersten Montagabendspiel. Nach dem 1:2 bei Eintracht Frankfurt allerdings musste Ralph Hasenhüttl einräumen, „nicht unverdient“ verloren zu haben.

„Frankfurt war die bessere Mannschaft, hat vor allem leidenschaftlicher gespielt“, attestierte Hasenhüttl nach Abpfiff. Zwar war seine Mannschaft zunächst durch Jean-Kévin Augustin in Führung gegangen, noch vor der Pause drehten Timothy Chandler und Kevin-Prince Boateng die Partie allerdings zugunsten der Hessen. „Wir hatten heute vom Kopf nicht mehr so viel im Tank, um nach dem zweiten Gegentor etwas entgegensetzen zu können“, räumte der RB-Trainer ein. Mit viel Biss nämlich hielt die Eintracht die Leipziger in Hälfte zwei vom Tor fern und sicherte sich somit letztlich den Sieg.

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Ähnlich wie sein Trainer sah es Emil Forsberg. „Einfach stärker“ seien die Frankfurter gewesen, stellte der Angreifer fest: „Nach unserem wunderschönen Tor haben wir nicht mehr den Fußball gespielt, den wir können, sondern uns eher dem Frankfurter Spiel angepasst. Lange Bälle, viele direkte Duelle. Es gab zahlreiche Zweikämpfe und davon haben wir zu viele verloren.“ Durch die Niederlage mussten die Leipziger die Eintracht auch in der Tabelle passieren lassen. Während die Hessen auf Platz drei kletterten, rutschte RB auf Rang fünf ab. Der Rückstand auf Dortmund auf Platz zwei beträgt allerdings nur zwei Punkte. Lange wollte man sich daher auch nicht mit der Pleite aufhalten. „Das ist ärgerlich, aber wir müssen daraus lernen und nach vorn schauen. Am Donnerstag geht es ja bereits weiter“, sagte Konrad Laimer mit Blick auf das Rückspiel in der Europa League gegen Neapel.