Hasenhüttl: „Neapel hat uns Selbstvertrauen gegeben“

Mit dem SSC Neapel hat RB Leipzig den vielleicht stärksten Gegner aus der Europa League geworfen. Im Achtelfinale wartet nun Zenit St. Petersburg. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl gab seine Gedanken zum Spiel preis.

Im Heimspiel gegen die Russen komme es darauf an, „defensiv so kompakt zu stehen, dass wir keinen Gegentreffer kassieren“, sagte der Österreicher auf der Pressekonferenz zur Partie. „Neapel aus dem Wettbewerb zu werfen, hat uns Selbstvertrauen gegeben. Und ich bin überzeugt, dass wir auch gegen Zenit bestehen können.“ Diesem Optimismus zum Trotz warnte der Coach vor einem Gegner „mit viel internationaler Erfahrung“ und „extremer Torgefährlichkeit“. In der russischen Premjer-Liga findet sich Zenit aktuell auf dem vierten Platz wieder.

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Offensivakteur Emil Forsberg erwartet „ein spannendes und vor allem hartes Duell mit vielen Zweikämpfen. Aber wir sind vorbereitet und heiß auf das Spiel.“ Nicht zur Verfügung stehen wird Mittelfeldspieler Kevin Kampl. Der Slowene leidet an muskulären Problemen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird neben Kampl auch ein gutes Stück Atmosphäre fehlen: Bis Mittwochmittag waren nur 18.000 Tickets in der Red Bull Arena verkauft. An nur halb besetzte Spielstätten ist Leipzig jedoch bereits gewöhnt: Beim Hinspiel in Neapel (3:1) waren ebenfalls nur knapp 15.000 Zuschauer anwesend.