Hasenhüttl stört sich nicht an Montagsspielen

Am Montagabend treffen mit Eintracht Frankfurt und RB Leipzig zwei Spitzenteams dieser Saison aufeinander. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl äußerte großen Respekt für die Hessen und sprach auch den ungewöhnlichen Termin an.

Zum ersten Mal findet ein Spiel der Bundesliga an einem Montag statt. „Die fünf Montagsspiele haben schon auch damit zu tun, dass der ein oder andere Verein ein paar Runden in der Europa League übersteht. Deswegen ist das für uns im Moment nicht so schlecht“, erklärte der Österreicher dazu. Am Donnerstag hatte seine Mannschaft mit 3:1 gegen den SSC Neapel gewonnen. Er habe mit der Ansetzung kein Problem, versicherte Hasenhüttl: „Sonst sitze ich montags vor dem Fernseher und schaue die 2. Liga. Jetzt schaue ich mir meine eigene Mannschaft an. Mit etwas weniger Gelassenheit wahrscheinlich.“

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Der Coach fuhr fort, die Gastgeber spielen „eine richtig gute Saison. Sie stehen völlig verdient weit oben in der Tabelle und machen einen stabilen Eindruck. Die Eintracht hat ein sehr gutes Kollektiv und dazu einige erfahrene Spieler wie Kevin-Prince Boateng, die auf dem Platz vorangehen.“ Hasenhüttl sagte weiter, es werde gegen Frankfurt „auf Kleinigkeiten ankommen. Gerade bei Standards müssen wir wieder hellwach sein.“ Emil Forsberg, der in Neapel nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, sei zwar noch nicht fit für 90 Minuten, aber stelle dennoch eine Option dar, schloss er.