Hasenhüttl warnt vor „unbekümmerten“ Kölnern

Auch wenn gegen den SSC Neapel am Ende ein 0:2 stand, hat RB Leipzig den Sprung ins Achtelfinale der Europa League geschafft. Am kommenden Sonntag steht nun das nächste Ligaspiel an. Zu Gast in der Red Bull Arena ist das Tabellenschlusslicht 1. FC Köln.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl sah in der schwierigen Situation der Kölner aber keinen Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Köln spielt keine schlechte Rückrunde. Einige Partien wurden auch knapp und unglücklich verloren. Außerdem ist mit Jonas Hector wieder ein Spieler genesen, der viel Qualität auf den Platz bringt“, erklärte der Österreicher im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz. Der FC sei, sagte er weiter, „eine Mannschaft, die noch lange nicht aufgegeben hat und es sich zum Vorteil machen kann, unbekümmert aufzulaufen“. Den Trainer der Domstädter, Stefan Ruthenbeck, kennt Hasenhüttl noch aus gemeinsamen Zeiten beim VfR Aalen.

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Der Österreicher forderte, „sofort aufs Tempo zu drücken“, um den Gegner nicht ins Spiel zu kommen lassen. Das letzte Heimspiel konnten die Sachsen vor zwei Wochen gegen den FC Augsburg mit 2:0 für sich entscheiden. Im nächsten Duell vor heimischen Publikum gelte es nun, „den nächsten Sieg zu Hause holen“, machte Hasenhüttl deutlich. Dabei wird Naby Keïta möglicherweise nicht mitwirken können, der Guineer laboriert nach wie vor an einer Oberschenkelzerrung. Kapitän Willi Orban ist dagegen wieder einsatzbereit.