Hasenhüttl will nichts anbrennen lassen

Mit dem 3:1 im Hinspiel der Europa League-Zwischenrunde beim SSC Neapel hat sich RB Leipzig eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am morgigen Donnerstag verschafft. Coach Ralph Hasenhüttl betonte jedoch die Stärke der Italiener, bei denen ein Leistungsträger wieder zur Verfügung steht.

Der vor einer Woche noch gesperrte Dries Mertens wird am Donnerstag wieder dabei sein. Auch Lorenzo Insigne dürfte dieses Mal von Anfang an spielen. „Wir haben uns im Hinspiel eine gute Ausgangsposition geschaffen. Wir haben aber auch gesehen, welche Qualiät da auf uns zukommt“, sagte Hasenhüttl angesichts dieser Herausforderungen. „Ich muss jeden enttäuschen, der glaubt, dass das ein Spaziergang für uns wird. Ich erwarte sehr viel Gegenwehr, sie werden mit der besten Formation auflaufen.“ So oder so werde es „ein hochinteressantes Spiel“, kündigte der Österreicher an.

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Rechtsverteidiger Konrad Laimer stellte klar, dass der Sieg im Hinspiel nun vergoldet werden müsse. „Wir haben in Neapel quasi erst die erste Hälfte gespielt, morgen geht es in die zweite Halbzeit“, erklärte er und fügte an: „Wir müssen von der ersten Sekunde an alles geben und hochkonzentriert ins Spiel gehen.“ Auch Hasenhüttl verlangte, „möglichst schnell für klare Verhältnisse zu sorgen“. Dabei setzt der Trainer darauf, dass die Partie das erste Europa League-Heimspiel für RB ist. „Das wird uns sicher noch ein paar Prozentpunkte mehr geben“, spekulierte er. Kapitän Willi Orban und Naby Keïta fallen verletzungsbedingt aus.