Heidel zu Rudy: „Stand heute gibt’s nichts Neues“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke 04 gastiert zum Bundesliga-Auftakt am Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Im Vorfeld der Partie lag der Fokus aber auf der möglichen Verpflichtung von Sebastian Rudy.

Die Verhandlungen zwischen den „Knappen“ und Rekordmeister FC Bayern München über einen Transfer des Nationalspielers zu den Königsblauen gestalten sich weiter schwierig. „Wir geben nicht bekannt, wenn wir einen Spieler nicht verpflichten. Stand heute gibt’s da nichts Neues“, sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel am Donnerstag. RB Leipzig hat sich unlängst aus dem Poker um den 28-Jährigen zurückgezogen. Schalke gilt nun als heißeste Adresse. Dem Vernehmen nach verlangt der FC Bayern 20 Millionen Euro Ablöse oder eine Leihe mit bindender Kaufoption für Rudy.

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Beim Liga-Auftakt am Samstag bei den „Wölfen“ wird Schalke-Coach Domenico Tedesco auf die zuletzt verletzten Yevhen Konoplyanka und Omar Mascarell verzichten. „Kono hat den Muskelfaserriss gut überstanden, wird aber erst nächste Woche wieder voll mittrainieren. Das Wolfsburg-Spiel kommt für ihn noch zu früh. Omar hat noch schwere Beine, auch da gehen wir kein Risiko ein“, sagte der Deutsch-Italiener. Auch hinter dem Einsatz von Neuzugang Hamza Mendyl steht noch ein Fragezeichen. Der marokkanische Linksverteidiger sei „fit“, meinte Tedesco. „Uns fehlen für Wolfsburg allerdings noch Dokumente von der Botschaft. Aber auch da haben wir kein Stress. Abdul Rahman Baba hat seine Sache zuletzt gut gemacht.“

Stambouli fehlt wohl fünf bis sechs Wochen

Im Falle des an der Syndesmose verletzten Defensivspezialisten Benjamin Stambouli gebe es weiter keine genaue Diagnose, erklärte Tedesco. „Es stehen noch weitere Untersuchungen an und erst dann können wir eine seriöse Prognose abgeben. Wir rechnen aber aktuell mit einer Ausfallzeit von fünf bis sechs Wochen“, sagte er. Sportchef Heidel sprach derweil über einen wechselwilligen Profi: „Ich weiß, dass es Bemühungen bezüglich eines Wechsels von Johannes Geis gibt. Wir werden uns zu gegebener Zeit mit dem Spieler und dem Berater zusammensetzen und das besprechen.“ Sowohl Zu- als auch Abgänge seien in den verbleibenden acht Tagen noch denkbar, aber „das ist auch vom Markt abhängig“.