Heintz will über Freiburg zum DFB

Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images

Für einen Verein mit Champions League-Ambitionen hat sich Dominique Heintz nun wirklich nicht entschieden. Ganz bewusst wechselte der 25-Jährige im Sommer vom Absteiger 1. FC Köln in den beschaulichen Breisgau – seinen Karriereplan hat er aber auch beim SC Freiburg längst nicht aufgegeben.

„Mein Ziel ist es, oben anzukommen und vielleicht irgendwann Champions League zu spielen oder bei der Nationalmannschaft anzuklopfen“, sagte Heintz zuletzt der Bild. „Das ist natürlich schon ein Traum.“ Statt nach Freiburg hätte der gebürtige Pfälzer nach der vergangenen Saison wohl auch zu Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 oder Eintracht Frankfurt wechseln können. Diese drei Klubs spielten unter der Woche alle erfolgreich im Europapokal und waren international im Fokus – Heintz trainierte derweil in Freiburg.

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„Ich bin überzeugt davon, dass Christian Streich mich weiter nach vorne bringt“, sagte der ehemalige U21-Nationalspieler. „Der Trainer will mich unterstützen. Wenn ich noch an ein paar Sachen arbeite, dann sieht er mich genau da. Er sieht in mir, was ich auch selbst in mir sehe. Wenn ich weiß, der Trainer steht hinter mir, dann traue ich mir natürlich viel mehr zu.“ In Freiburg zeigen die Innenverteidiger Heintz und Manuel Gulde seit Saisonbeginn gute Leistungen. Was in den Strafraum kommt, wird in der Regel „sauber wegverteidigt“, sagte Heintz. Vielleicht ist es dabei ein Vorteil, dass Joachim Löw des Öfteren im Schwarzwald-Stadion zu Besuch ist.

Petersen als vereinsinternes Vorbild

„Warum sollte es nicht klappen?“, fragte Heintz im Sommer im Interview mit dem Kicker, angesprochen auf den Umbruch in der Nationalmannschaft nach dem WM-Desaster: „Das Beispiel Nils Petersen zeigt, dass das auch beim SC möglich ist. In Deutschland gibt es nicht so viele Innenverteidiger mit starkem linken Fuß, außer meinem früheren Vorbild Holger Badstuber, der leider oft verletzt war.“ Abseits der Bundesliga-Spiele schaut Heintz weit über den Fußballplatz hinaus. Bereits mehrfach organisierte der 25-Jährige Benefizspiele für ein Kinderhospiz in Dudenhofen. „Wir sind auf der Sonnenseite und wollen dort helfen, wo Leid und Kummer sind, Menschen unterstützen, denen es nicht gut geht, die krank sind“, sagte der Linksfuß der Rheinpfalz.