Heldt: „Auch der Trainer ist gefragt“

Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Sportdirektor Horst Heldt von Hannover 96 hat nach dem 0:2 (0:1) gegen Hertha BSC und dem Fall auf den vorletzten Tabellenplatz der Bundesliga ein Bekenntnis zu Trainer André Breitenreiter verweigert. Präsident Martin Kind hatte drei Siege bis zur Winterpause gefordert – vor der Partie gegen Berlin.

„Es wäre höchst deplatziert, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen in der Situation, in der wir uns befinden. Aber es ist halt auch jeder gefordert, und die Abläufe sind immer dieselben“, sagte Heldt am Samstagabend. „Wir sind in der Verantwortung, und der Trainer auch, die Mannschaft bestmöglich auf das Wochenende vorzubereiten – mit Maßnahmen, die hoffentlich zum Erfolg führen“, sagte Heldt. Da der sportliche Erfolg allerdings ausbleibe, „braucht es Lösungsansätze, die muss ich auch vom Trainer hören“. Am Ende „geht es nur darum, erfolgreich zu sein“. Er wolle „mal gucken, wie wir das diese Woche dann gelöst bekommen“. Und: „Auch der Trainer ist gefragt, alles muss auf den Tisch.“

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In der kommenden Woche trifft Hannover auf den 1. FSV Mainz 05. Danach stehen die Spiele gegen den FC Bayern München, den SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Am Sonntag ergänzte Heldt im Sport1-Doppelpass: „Wenn man in der Situation ist, kann man niemandem einen Freifahrtschein ausstellen. Mir nicht, dem Trainer nicht, den Spielern nicht.“ Allerdings genieße der Coach hohe Wertschätzung. „Die Situation beinhaltet, dass man Vertrauen ausspricht und zuspricht“, ergänzte Heldt. Einen Trainerwechsel vor dem Mainz-Spiel schloss er aus.