Heldt schimpft über exzessive Vermarktung

Foto: Ronny Hartmann/AFP/Getty Images

Horst Heldt hat sich zu den Kritikern gesellt, die mit der immer exzessiveren Vermarktung des Profi-Fußballs Probleme haben. Der 48-Jährige knöpfte sich die Pläne der UEFA vor.

„Euro League 2 zum Beispiel – das lässt einen mit offenem Mund zurück“, sagte der Sportdirektor von Hannover 96. Diese neue Liga wie auch Planungen, ein Champions League-Finale außerhalb Europas auszutragen, so der Ex-Profi weiter, seien weltfremd und reine Politik: „Wir müssen das dann ausbaden und werden mit diesen Leuten in einen Topf geworfen. Da geht es oft nur darum, wiedergewählt zu werden.“

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96-Trainer André Breitenreiter kritisierte hingegen die unübersichtliche Situation bei den TV-Rechten. „Wir müssen aufpassen, dass wir die Fans nicht überfluten“, erklärte der Hannoveraner Übungsleiter. Diese Problematik habe er auch schon am eigenen Leibe erlebt: „Kürzlich musste ich bei meinem Schwiegervater alle Decoder neu installieren.“