Heldt: „Situation wird sich nicht mit nur einem Sieg verändern“

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Horst Heldt sieht mit Hannover 96 einer langen Zeit im Abstiegskampf entgegen. Die 1:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach habe an der Situation der Niedersachsen aber nichts geändert, urteilte der 96-Sportdirektor.

„Es kristallisiert sich heraus, dass es um die Mannschaften geht, die da unten stehen“, sagte Heldt nach Abpfiff. Gemeint haben dürfte der 48-Jährige damit neben seinem eigenen Team, das mit neun Punkten auf dem Relegationsrang steht, die Mannschaften aus Nürnberg (10 Punkte), Düsseldorf (9) und Stuttgart (8). Schalke und Augsburg stehen mit je 13 Punkten bereits ein kleines Stück vor dem Kellerquartett. Letztlich aber sei die Situation Hannovers nach der Niederlage gegen Gladbach „nicht anders als die Woche davor“, erklärte Heldt. „Das ist eine lange Zeit, in der wir uns dort befinden. Das wird sich auch nicht mit nur einem Sieg verändern.“

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Am Sonntag war Hannover zwar durch Bobby Wood (1.) früh in Führung gegangen. Anschließend aber drehten Thorgan Hazard (7.), Michael Lang (44.), Lars Stindl (58.) und Denis Zakaria (77.) die Partie zugunsten Gladbachs. „In der zweiten Halbzeit, das muss ich ganz ehrlich sagen, haben wir etwas zu wenig Gegenwehr gezeigt und waren zu passiv“, urteilte Michael Esser. „Dann bekommen wir das dritte, und bei dem vierten Gegentreffer war der Stecker gezogen.“ Heldt richtete daher den Blick gleich wieder nach vorne: „Jetzt haben wir ein Heimspiel gegen Berlin, und da müssen wir schauen, dass wir drei Punkte einfahren“, sagte der Sportdirektor. Berlin schließlich ist zuletzt in der Liga auch sechsmal ohne Sieg geblieben.