Heldt wütet nach Bebou-Verletzung

Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Sportdirektor Horst Heldt vom Bundesligisten Hannover 96 hat Mindeststandards für Nationalmannschaftsabstellungen gefordert. Damit reagierte der Verantwortliche auf die Verletzung eines seiner Spieler.

„Was da teilweise abläuft, ist nicht mehr zu ertragen“, sagte der 48-Jährige am Freitag. Ausgelöst hat den Vorstoß die aktuelle Situation um 96-Profi Ihlas Bebou. Der 24-Jährige zog sich beim Training mit dem togolesischen A-Team eine schwere Sehnenverletzung zu – auf einem Kunstrasenplatz bei hochsommerlichen Temperaturen.

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Bebou wird den Niedersachsen möglicherweise bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen. Heldt betonte: „Da sind jetzt DFB und FIFA gefordert, für klare Verhältnisse zu sorgen. Ich will da nichts provozieren, aber vielleicht muss man auch mal als Verein hart bleiben und eine Sperre des Spielers in Kauf nehmen.“ Grundsätzlich sind die Klubs laut Regularien zur Abstellung ihrer Spieler verpflichtet.