Herrlich: „Alles ging einen Tick zu langsam“

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Locker verschmerzen konnte Heiko Herrlich das 1:1 von Bayer 04 Leverkusen gegen Ludogorez Rasgrad. Die geringe Durchschlagskraft sei der Rotation geschuldet gewesen, erklärte der „Werkself“-Coach.

„Mit dem 1:1 können wir leben, obwohl ich uns einen Tick besser gesehen habe. Ein Fußball-Leckerbissen war es trotzdem nicht“, sagte Herrlich nach Abpfiff. Sein Team schließlich ist trotz des Remis auf Kurs Richtung Gruppensieg, zeitgleich schließlich unterlag Konkurrent FC Zürich gegen Larnaka. Mit zehn Punkten führt Bayer die Europa League-Gruppe A nun vor den Schweizern (9) an. Gegen Rasgrad rettete Mitchell Weiser (84.) dem Bundesligisten einen Punkt, nachdem Marcelinho für die Bulgaren getroffen hatte (69.). Im abschließenden Gruppenspiel in zwei Wochen trifft Leverkusen auf Larnaka.

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Die „Automatismen“ hätten „durch die vielen Wechsel“ gefehlt, analysierte Herrlich. Offensiv habe seine Mannschaft „kein Mittel gefunden, weil alles einen Tick zu langsam ging“. Mit Isaac Kiese Thelin, Sam Schreck, Paulinho und Aleksandar Dragović hatte Herrlich einige Spieler gebracht, die sonst in der zweiten Reihe stehen. Schreck etwa habe es „ordentlich“ gemacht, lobte der Bayer-Coach. „Das Bitterste war die Verletzung von Panos Retsos“, erklärte Herrlich. Der Abwehrspieler wurde mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel ins Krankenhaus gebracht.