Herrlich bleibt kämpferisch

Foto: Robert Hradil/Bongarts/Getty Images

Die Krise von Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat sich am Donnerstag noch weiter verschärft. Beim FC Zürich gab es eine 2:3-Niederlage. Trainer Heiko Herrlich gibt sich dennoch weiter kämpferisch.

„Ich habe den Glauben nicht verloren, noch lange nicht. Diese Mentalität will ich auch der Mannschaft vorleben, um das Ruder rumzureißen“, sagte der Trainer des Bundesligisten vor den richtungsweisenden Spielen in der Liga beim SV Werder Bremen am Sonntag (18 Uhr) und drei Tage später im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach (Mittwoch, 20.45 Uhr). Leverkusen hatte am Donnerstag in der Europa League beim FC Zürich mit 2:3 (0:1) verloren, auch in der Liga blieb das Team bislang hinter den Erwartungen zurück. „Wenn die Ergebnisse nicht da sind, hagelt es Kritik, und die ist dann meistens berechtigt. Dass wir nicht so viele Punkte haben, dafür sind wir alleine verantwortlich“, sagte Herrlich.

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Auch mit dem gestiegenen Druck könne er gut umgehen, erklärte der Bayer-Coach weiter: „Ich bin da sehr druckresistent. Ich habe ja auch ein paar Jahre selbst gespielt. In den ersten Jahren habe ich da sehr drunter gelitten. Heute mache ich mir den meisten Druck selbst.“ Den Austausch mit der Vereinsführung um Sport-Geschäftsführer Rudi Völler bezeichnete Herrlich als gut, alle wollten gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen. „Bayer war ja vor zwei Jahren schon einmal in einer schwierigen Situation. Da will keiner, dass es noch einmal in diese Richtung geht“, sagte Herrlich.