Herrlich erwartet Freiburger „Stressfußball“

Foto: Maja Hitij/Getty Images

Mit einem 4:2-Sieg in der Europa League gegen AEK Larnaka im Rücken geht Bayer 04 Leverkusen am Sonntag (13.30 Uhr) in sein Spiel beim SC Freiburg. Trainer Heiko Herrlich geht von einer engen Partie aus.

„Ich erwarte ein ähnlich umkämpftes Spiel wie in der Vorsaison“, betonte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Freitag. Freiburg spiele „Stressfußball“, betonte er. „Das hat Methode – sie haben einen absolut leidenschaftlichen Trainer, und so spielen sie auch.“ Herrlich selbst legt vor allem auf eines Wert: gutes Verteidigen. Das sei das Ziel der Leverkusener. „Zu Null zu spielen, ist immer ein positives Signal, besonders für den Abwehrverbund, in dem alle gefordert sind“, sagte der Coach. Zwar habe das gegen Larnaka nicht funktioniert, am Sonntag werde es Bayer aber wieder versuchen.

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Mit 13 Gegentoren nach sechs Bundesliga-Spielen allerdings liegt Bayer in dieser Statistik auf dem geteilten letzten Platz. Keine Mannschaft ließ mehr Treffer zu, als die Rheinländer. „Wenn ich mir unsere Gegentreffer in dieser Saison anschaue, waren es oft individuelle Fehler, die vorausgegangenen sind“, betonte Herrlich. Auch gegen Larnaka sei das der Fall gewesen. „Da gibt es sicherlich Steigerungsbedarf“, weiß er. Verzichten muss der Übungsleiter am Sonntag auf Charles Aránguiz, Julian Baumgartlinger, Panagiotis Retsos und Joel Pohjanpalo.