Herrlich hat keine Depression gesehen

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Bayer 04 Leverkusen trifft am Samstag (15.30 Uhr) auf die TSG 1899 Hoffenheim. Der wochenlang kritisierte Bayer-Trainer Heiko Herrlich zeigt sich angesichts des jüngsten Aufschwungs nicht überrascht.

„Ich habe meine Mannschaft nicht in einer Depression gesehen“, sagte Herrlich am Freitag vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim. „Sie hat immer Moral gezeigt, auch wenn die Ergebnisse nicht gestimmt haben.“ Leverkusen hatte die ersten drei Bundesliga-Spiele dieser Saison verloren, auch in der Folge zunächst nicht nachhaltig in die Spur gefunden und sich stets in der Nähe der Abstiegsplätze befunden. Zuletzt gelangen allerdings zwei äußerst überzeugende Siege beim SV Werder Bremen (6:2) und im DFB-Pokal am vergangenen Mittwoch bei Borussia Mönchengladbach (5:0). Obwohl manche Spieler des Leverkusener Kaders am Ende der englischen Woche nicht „im frischsten Zustand“ seien, beteuerte Herrlich, dass alle „brennen und heiß sind“.

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„Ich habe den Jungs immer wieder Mut zugesprochen, und sie haben auch selbst daran geglaubt“, sagte Herrlich nun über den Umgang mit der Ergebniskrise. „Wichtig ist jetzt, dass wir hungrig bleiben und den Willen weiterhin zeigen.“ Schließlich habe die „Werkself“ in der Bundesliga „Nachholbedarf, was unseren Punktestand anbelangt“, meinte der Bayer-Coach. Im Spiel gegen Hoffenheim soll schon der nächste Dreier folgen, Herrlich kann personell „aus dem Vollen schöpfen“. Auch die zuletzt fehlenden Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger und Charles Aránguiz sind gegen die TSG wieder einsatzbereit.