Herrlich: „Hoffe, dass wir den Schwung mitnehmen“

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Heiko Herrlich darf aufatmen, das 6:2 von Bayer 04 Leverkusen beim SV Werder Bremen stärkt die Position des angezählten Trainers erst mal wieder. Nach dem Kantersieg hofft der 46-Jährige auf ein neues Selbstbewusstsein seines Teams.

„Ich hoffe, dass wir den Schwung aus dem Spiel mitnehmen“, sagte Herrlich nach Abpfiff. In den kommenden Tagen schließlich warten zwei harte Nüsse auf Bayer: Zunächst geht es am Mittwoch (20.45 Uhr) im Pokal gegen Borussia Mönchengladbach, anschließend gastiert am Samstag (15.30 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim in der BayArena. Das 6:2 in Bremen sei „vielleicht einen Tick zu hoch“ gewesen, ergänzte Herrlich, die Freude aber sei natürlich trotzdem groß: „Wir freuen uns riesig, dass wir gegen eine Top-Mannschaft gewonnen haben.“

- Anzeige -

Dass seine eigene Position durch den Dreier erst mal wieder gestärkt ist, davon wollte Herrlich am Sonntag nichts wissen. Bereits am zweiten Spieltag habe er die Kritik „ausgeblendet“, sagte der 46-Jährige. Die Frage nach seiner Zukunft bei Bayer stelle sich für ihn nicht. „Ich bin hoch motiviert. Ob das Ergebnis meine Position gefestigt hat, dafür bin ich der falsche Ansprechpartner“, sagte Herrlich.