Hertha BSC sammelt 40 Millionen Euro bei Investoren ein

Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Hertha BSC hat durch eine Anleihe 40 Millionen Euro erlöst. Offenbar soll das Geld genutzt werden, um die Anteile des Minderheitsgesellschafters KKR zurückzukaufen.

„Die erstmalige Begebung einer institutionellen Anleihe ist ein großer Erfolg für Hertha BSC“, wird Ingo Schiller, Finanzvorstand der Berliner, in einer am Montag verbreiteten Mitteilung zitiert. Fünf Jahre beträgt die Laufzeit der Anleihe, verzinst ist sie mit 6,5 Prozent. „Die erfolgreiche Emission ist Beleg für die gute wirtschaftliche Entwicklung des Vereins und bildet damit eine gute Basis für die nächsten Entwicklungsschritte von Hertha BSC“, erklärte Schiller.

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Über die Verwendung des Geldes machten die Berliner am Montag keine Angaben. Einem Capital-Bericht zufolge wollen die Hauptstädter die Anteile des New Yorker Finanzinvestors KKR zurückkaufen. Dieser war 2014 bei der Hertha eingestiegen und soll aktuell 15,7 Prozent halten. Den Informationen des Branchenmagazins zufolge wollen die Berliner nach dem Rückkauf ein größeres Paket veräußern und mit den Einnahmen den geplanten Stadionbau finanzieren. Insgesamt müsse die Hertha 71,4 Millionen Euro an KKR überweisen, um neben den Anteilen auch diverse Vorauszahlungen zurückzuzahlen und veräußerte Rechte zurückzukaufen.