Hertha mit Punkt gegen Freiburg nicht zufrieden

Hertha BSC kam am Samstagnachmittag vor heimischer Kulisse nicht über ein mageres 0:0-Unentschieden gegen den SC Freiburg hinaus. Nach Abpfiff drückte das Ergebnis bei den Hauptstädtern merklich auf die Stimmung.

„Wir hätten diese Partie gewinnen müssen. Phasenweise haben wir sehr gut gespielt und gute Chancen kreiert. Leider sind wir aktuell in einer unglücklichen Situation – die Tore fallen nicht“, betonte Innenverteidiger Karim Rekik im Anschluss an die Partie. Er sei allerdings überzeugt davon, „dass das wieder klappt, wenn wir weiterhin hart an uns arbeiten“. Der Abwehrmann unterstrich: „In der Halbzeit habe ich dem Trainer gesagt, dass wir die zweite Hälfte mit derselben Energie angehen müssen wie die erste. Das haben wir versucht, aber es ist uns nicht gelungen. Man kann auch nicht 90 Minuten lang Pressing spielen – wir sind keine Tiere.“

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Davie Selke haderte vor allem mit der Chancenverwertung: „In den vergangenen Spielen lag unser Problem darin, dass wir uns zu wenige klare Möglichkeiten herausgearbeitet haben. Das kann man uns dieses Mal nicht vorwerfen – meiner Meinung nach haben wir uns viele Hochkaräter erspielt, die wir verwerten müssen.“ Berlin sei „ganz klar die stärkere Mannschaft“ gewesen und hätte das Spiel dem Angreifer zufolge klar gewinnen müssen. „Das ärgert uns als Team enorm, dass wir nicht den Sieg mitnehmen“, betonte er.