Heynckes und das französische Trio

Das französische Trio bestehend aus Franck Ribéry, Kingsley Coman und Corentin Tolisso gehörte beim 3:1-Erfolg des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain im letzten Champions League-Gruppenspiel zu den besten Spielern auf dem Platz. Routinier Ribéry führte die Mannschaft zudem erstmals seit April 2013 als Kapitän aufs Feld.

„Jupp kennt mich schon lange. Ich habe die vergangenen Wochen gut gearbeitet, aber für 90 Minuten ist es noch zu schwierig“, erklärte der Flügelspieler nach dem Spiel. „Ich hatte Spaß auf dem Platz, das ist schön.“ Bayern-Coach Jupp Heynckes war es auch, der Ribéry im April 2013 in den Spielen gegen Nürnberg und Hannover letztmals zum Bayern-Kapitän ernannte. „Das war erfreulich für die Mannschaft, besonders unsere Franzosen waren gut“, betonte Heynckes nach dem Spiel.

- Anzeige -

Zu denen gehört bekanntermaßen auch Rekord-Neuzugang Tolisso, der gegen Paris mit zwei Treffern glänzen konnte. „Bei Tolisso habe ich in den letzten Wochen immer wieder gesehen, dass er sehr gute Ansätze hat und torgefährlich ist. Er ist ein sehr guter Mannschaftsspieler und vor allem läuferisch sowie kämpferisch sehr stark“, meinte Coach Heynckes. Tolisso war „sehr zufrieden, auch weil ich der Mannschaft helfen konnte“. Der Franzose weiter: „Jetzt muss ich weiterarbeiten und darf nicht nachlassen, um wieder so eine Leistung zeigen zu können.“

Coman ist der ideale Nachfolger

Bei seinem zweiten Tor profitierte Tolisso von Vorbereiter Coman, der zuvor bereits mustergültig das 1:0 durch Robert Lewandowski aufgelegt hatte. „Kingsley Coman wird immer besser und behält die Übersicht, wenn er über Außen durchbricht oder flankt“, meinte Heynckes mit Blick auf den jungen Franzosen. Die Entwicklung von Coman werden auch die Offiziellen des Rekordmeisters erfreut verfolgen, denn spätestens im Sommer 2019 wird sich entscheiden, ob der Flügelspieler als Nachfolger von Arjen Robben respektive Ribéry prädestiniert ist. Aktuell führt kein Weg an Coman vorbei.