Hoeneß: „Man muss sehen, wer zu gebrauchen ist“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Angesichts der jüngsten Krise erhöht Uli Hoeneß den Druck beim FC Bayern München. Für den kommenden Sommer kündigt der Präsident des deutschen Rekordmeisters den Umbruch an.

„Viel machen“ werde der FC Bayern im Sommer, kündigte Hoeneß gegenüber dem Kicker an. Das dürfte zum einen dem mit 27,4 Jahren hohen Durchschnittsalter des Kaders geschuldet sein. Vor allem aber macht das aktuelle Formtief den Münchnern Sorgen. Nach der 2:3-Pleite gegen Borussia Dortmund liegt der Rekordmeister bereits sieben Punkte hinter dem Tabellenführer. Nur fünf der vergangenen zehn Pflichtspiele wurden gewonnen. Dabei bringt das Fachblatt weitere Namen mit den Bayern in Verbindung, ohne allerdings näher auf die Personalien einzugehen. So sollen neben Kevin Vogt und Ante Rebić nun auch Luka Jović und Kai Havertz in Hoeneß’ Visier gerückt sein.

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Zugleich stünden einige Spieler auf dem Prüfstand. „Es kommt darauf an, wie sie spielen“, sagte Hoeneß weiter. Gemeint sein dürften nicht nur die Oldies Franck Ribéry (35), Arjen Robben (34) und Rafinha (33). Auch eine Verpflichtung von James Rodríguez, der im kommenden Sommer für 42 Millionen Euro zu haben ist, wird vom Kicker inzwischen infrage gestellt. „Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind“, ergänzte der Bayern-Präsident. „Und dann muss man sehen, wer zu gebrauchen ist, und wer nicht.“ Die englische Zeitung Independent und spox.com berichteten außerdem, dass der Waliser Aaron Ramsey vom FC Arsenal ins Visier der Münchner geraten ist. Der Vertrag des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers läuft im nächsten Sommer aus.