Hoeneß: „PSG kann sich einen solchen Sportdirektor nicht leisten“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Präsident Uli Hoeneß hat die Kritik des FC Bayern München an Paris Saint-Germain erneuert. Die Bayern stören sich am Verhalten des französischen Spitzenklubs und von Antero Henrique bei den Verhandlungen um Jérôme Boateng.

„Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen. Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltklub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten“, sagte Hoeneß gegenüber dem Kicker über PSG-Sportchef Henrique. Für Boateng hatte Paris dem Vernehmen nach 38 Millionen Euro geboten, die Bayern wollten jedoch rund 50 Millionen Euro. Er wolle „keinen beleidigen, ich sage nur, dass man mit Bayern München solche Sachen nicht machen kann. Ganz besonders, wenn es um so einen Spieler geht“, sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidžić bereits am Wochenende bei Sky. Auch Boateng selbst habe es so empfunden, dass „die Taktik der anderen Seite komisch war“.

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Laut Hoeneß habe der FC Bayern 50 Millionen gefordert, „weil wir Jérôme nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde“, sagte er. „Außerdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun.“ Angeblich hatte PSG in der vergangenen Woche auch Interesse an Renato Sanches gezeigt, einen Tag um die Transferentschädigung gefeilscht – sich dann aber nicht mehr gemeldet.