Hoffenheim und Freiburg teilen die Punkte

Die TSG 1899 Hoffenheim und der SC Freiburg trennten sich am Samstag mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Nach einer sehr durchwachsenen ersten Hälfte gingen die Hausherren in Abschnitt zwei in Führung, ließen am Ende aber eine entscheidende Chance zu.

Gegenüber der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04 wechselte TSG-Coach Julian Nagelsmann viermal: Kevin Akpoguma, Serge Gnabry, Dennis Geiger und Robert Žulj verdrängten Ermin Bičakčić, Nico Schulz, Nadiem Amiri und Mark Uth auf die Bank. Keine Veränderungen gab es derweil beim Sportclub: Christian Streich vertraute der Elf, die in der Vorwoche Bremen mit 1:0 besiegte. Alle Hoffnungen ruhten erneut auf Nils Petersen.

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Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie und waren zunächst um einen sicheren Spielaufbau bemüht. Die Gäste lauerten auf Konter und versuchten über die Außen zu Chancen zu kommen. Hoffenheim lief die Breisgauer früh an und wollte Druck erzeugen. Dies klappte zu Beginn allerdings nicht besonders gut, da Freiburg gedanklich meist einen Schritt voraus war. Die Anfangsphase war von vielen Ungenauigkeiten und Fehlpässen geprägt, Torchancen gab es in der ersten Viertelstunde weder hüben noch drüben. Die Elf von Streich glänzte mit guter Raumaufteilung. Tempo allerdings ließen beide Mannschaften vermissen.

Auch nach einer halben Stunde plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Weder die TSG noch Freiburg kamen zu Möglichkeiten. Fehlpässe sorgten dafür, dass vielversprechende Ansätze immer wieder im Keim erstickt wurden. Die erste gute Chance gab es nach 42 Minuten: Gnabry legte auf links einen starken Antritt hin und bediente anschließend Geiger in der Mitte. Dieser scheiterte mit seinem Abschluss aber an Alexander Schwolow (42.). So ging es wenige Minuten später mit einem 0:0 in die Kabinen.

Petersen kontert Kramarić-Freistoß

Durchgang zwei startete mit deutlich mehr Schwung. Bereits nach wenigen Minuten kam Gnabry zu einer sehr guten Möglichkeit: Der Angreifer nahm innerhalb des Sechzehners Maß aufs lange Eck, scheiterte jedoch an Schwolow (51.). In der Folge mehrten sich dann wieder die Ungenauigkeiten. So war es keine Überraschung, dass den Hausherren die Führung ausgerechnet nach einer Standardsituation gelang: Andrej Kramarić trat aus gut 20 Metern zum Freistoß an und legte die Kugel durch eine Lücke in der Mauer hinweg ins Netz (57.). Freiburg antwortete ebenfalls nach ruhendem Ball: Robin Koch setzte zum Kopfball an, doch das Leder flog letztlich über das Tor (59.).

Ein Elfmeter brachte den Gästen die Chance zum Ausgleich: Kevin Vogt holte Petersen plump von den Beinen, der Pfiff von Schiedsrichter Christian Dingert ertönte zurecht (65.). Der Gefoulte trat selbst an und zeigte sich gewohnt eiskalt vom Punkt (66.). Pavel Kadeřábek probierte es einige Minuten später auf der anderen Seite mit einem Kopfball über Schwolow hinweg. Der Ball allerdings fand nicht den Weg ins Netz, sondern tropfte auf die Latte (75.). Nach 15 weiteren Minuten ohne große Chancen blieb es am Ende beim 1:1.