Hütter: „Beginnt alles wieder bei Null“

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt gastiert am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim. Die „Adler“ haben den 4:1-Sieg am Donnerstag in der Europa League gegen Lazio Rom personell gut verkraftet.

„Wir sind ohne großartige Verletzungen aus der Partie gekommen“, sagte Trainer Adi Hütter, der für die Partie in Sinsheim aber noch um den Einsatz des seit einer Woche angeschlagenen Kapitäns David Abraham bangt: „Wir müssen bei ihm von Tag zu Tag schauen.“ Definitiv fehlen wird am Sonntag Mittelfeldspieler Lucas Torró, der nach dem Tod seines Bruders nach Spanien zu seiner Familie gereist ist. „Wir haben am Sonntag wieder die Möglichkeit, einige Spieler frisch reinzubringen“, sagte Hütter. „Akteure wie Jetro Willems, Allan Souza oder auch Ante Rebić haben zuletzt ja eine kleine Pause bekommen und dürften uns guttun.“

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Die Frankfurter können nach dem starken Auftritt gegen Lazio mit einer ordentlichen Portion Euphorie ins Spiel bei der TSG gehen. Hütter wollte den Ball im Vorfeld aber flach halten. „Hoffenheim ist das zweikampfstärkste Team der Liga. Sie sind sehr laufstark, stark mit dem Ball am Fuß und haben einen sehr guten Coach. Das wird am Sonntag ein Spiel, in dem zwei Teams aufeinandertreffen, die um jeden Zentimeter fighten werden“, kündigte der Österreicher an. Die aufsteigende Form seiner Mannschaft stimmt Hütter dennoch positiv. „Die Mannschaft ist momentan in einem sehr guten Zustand, die Stimmung ist dementsprechend richtig gut“, meinte er, fügte aber an: „Dennoch beginnt es am Sonntag wieder alles bei Null.“