Hütter: „Ein mutiger Start kann funktionieren“

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Wieder einen mutigeren Auftritt als zuletzt fordert Adi Hütter von Eintracht Frankfurt für das Gastspiel beim VfB Stuttgart am Freitagabend. Trotz der Krise der Schwaben warnt der Eintracht-Trainer vor dem kommenden Gegner.

„Grundsätzlich steht es uns gut zu Gesicht, nach vorne zu verteidigen“, sagte Hütter am Donnerstag. Dabei aber mahnte der Österreicher zugleich eine gute Balance aus Offensive und Defensive an: „Ein mutiger Start kann funktionieren, aber wenn wir ausgekontert werden auch nach hinten losgehen.“ Zuletzt hatte sein Team einen kleinen Dämpfer kassiert: Nach fünf Pflichtspiel-Siegen in Folge gab es für die Eintracht am vergangenen Sonntag nur ein 1:1 in Nürnberg. „Ein Stück weit schlapp“ sei die Mannschaft vor Wochenfrist gewesen, räumte Hütter ein. Daher hätten seine Spieler anschließend einen freien Tag erhalten, „um den Kopf freizubekommen“, erklärte der 48-Jährige. „Dafür haben sie gestern im Training wieder einen giftigen Eindruck hinterlassen, den ich auch für das Spiel erwarte.“

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Beim kommenden Gegner hat Hütter derweil einige Qualitäten ausgemacht. „Ein heißes Spiel“ erwartet er gegen die Stuttgarter. Nicht blenden lassen will er sich davon, dass die Schwaben mit bislang nur fünf Punkten in einer handfesten Krise stecken. „Sehr kompakt“ stehe der VfB, spiele aggressiv und schalte schnell um. „Der Tabellenplatz stimmt nicht mit der tatsächlichen Qualität überein“, stellte Hütter klar.

Trapp dabei, Torró fällt aus

Entwarnung gab Hütter am Donnerstag bei Kevin Trapp, der Keeper könne am Freitag „sicher spielen“, sagte der Eintracht-Coach. Nicht zur Verfügung steht dagegen Lucas Torró, der unter einer Schambeinentzündung leidet. Die nahende Rückkehr ins Mannschaftstraining kündigte Hütter bei Carlos Salcedo an, der seit Anfang September aufgrund eines Syndesmosebandrisses fehlt. Noch etwas länger dauere es bei Timothy Chandler und Gonçalo Paciência. „Der Heilungsverlauf verläuft bei allen gut“, sagte Hütter. „Wenn ich den Jungs ins Gesicht schaue, erkenne ich, dass sie Licht am Ende des Tunnels sehen.“