Hütters Spielidee soll schon in den USA reifen

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Von „optimalen Bedingungen“ in den USA schwärmt Adi Hütter während seines ersten Trainingslagers mit Eintracht Frankfurt. Die Zeit will der neue Coach nutzen, um die Spieler besser kennenzulernen. Mit den Hessen soll es über die Einheit zum Erfolg gehen.

Hartes Training kündigt Hütter im vereinsinternen Interview für seine neuen Spieler an. Doch nicht nur an der Kraft soll gearbeitet werden: „Ich würde gerne, dass wir das eine oder andere schon umsetzen, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, wie wir Fußball spielen wollen. So soll meine Spielidee reifen“, erklärte der Nachfolger von Niko Kovač. Zudem nutze er die Zeit für diverse Einzelgespräche. Er wolle „nicht nur die Spieler, sondern auch die Menschen dahinter“ besser kennenlernen. Mit Marco Russ, Timothy Chandler und David Abraham etwa habe er bereits längere Einzelgespräche geführt.

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Die neue Mannschaft der Eintracht nämlich will Hütter zu einer Einheit formen. Keine leichte Aufgabe, wenn man die Abgänge von Leistungsträgern wie Kevin-Prince Boateng, Omar Mascarell und Marius Wolf bedenkt. Bereits bei den Young Boys Bern aber sei die Geschlossenheit ein wichtiger Erfolgsfaktor gewesen. „Es war eine sehr gute Mischung aus erfahrenen Spielern, die noch hungrig waren, und sehr jungen und ambitionierten Akteuren“, sagte Hütter, der mit den Frankfurtern seit dem vergangenen Samstag in Salt Lake City weilt.

Hütter bescheinigt Gastspieler Allan „jede Menge Potenzial“

Mit an Bord ist dabei auch eine mögliche Neuverpflichtung: Allan Souza. Der brasilianische Mittelfeldspieler steht noch bis 2019 beim FC Liverpool unter Vertrag und war zuletzt unter anderem an Hertha BSC verliehen. „Ich erachte ihn als spannenden Akteur, er hat eine unglaubliche gute Technik, gute Übersicht und jede Menge Potenzial“, sagte Hütter.