Hummels lief in Dortmund krank auf

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Ungewohnte Ballverluste, verlorene Laufduelle: Mats Hummels lieferte nach dem Bundesliga-Topspiel eine durchaus erstaunliche Erklärung für seinen lausigen Auftritt.

„Ich bin heute krank geworden. Es hat alles ein bisschen länger gedauert, das hat man zweimal auch eklatant gesehen“, sagte der Bayern-Verteidiger. Nach 65 Minuten war für den Weltmeister Schluss – endlich. Hummels‘ Selbstkritik war aller Ehren wert, sorgte aber auch für Verwunderung. Oliver Kahn etwa fragte im Aktuellen Sportstudio des ZDF, was der Ex-Dortmunder mit seiner Aussage bezweckte. „Das interessiert doch keinen. Das geht einfach nicht“, sagte Kahn und schob nach: „Da sieht man: Im Moment stimmt es nicht bei dem einen oder anderen im Kopf.“

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Bezeichnend war Hummels‘ Laufduell mit Jadon Sancho, der ihm ohne Probleme mehrere Meter abnahm. Bayern-Trainer Niko Kovač betonte, Hummels habe ihm in der Pause gesagt, weiterspielen zu können. Ein Fehler, wie der Verteidiger später zugab. „Wenn alles so ein bisschen dumpf und verschwommen ist im Kopf, ist ein Spiel auf so hohem Niveau schwierig umzusetzen“, sagte Hummels. Eine Einsicht, die zu spät kam. Immerhin: Von Uli Hoeneß gab es keinen Vorwurf. „Er wollte unbedingt in Dortmund spielen und das ist nicht so gut gegangen. Das muss man respektieren“, sagte der Bayern-Präsident am Sonntag bei Sky Sport News HD.