Jonathas: „Ich liebe es, Tore zu erzielen“

Jonathas ist nach mehrmonatiger Verletzungspause wieder zurück bei Hannover 96. In einem Interview spricht der Angreifer über seinen Fitnesszustand und seine Trefferquote bei den „Roten“.

In den vergangenen beiden Partien gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) und Eintracht Frankfurt (0:1) wechselte 96-Trainer André Breitenreiter Jonathas jeweils in der Schlussphase ein. Zuvor hatte der Brasilianer drei Monate lang wegen eines Sehnenteilrisses im Oberschenkel pausieren müssen. „Erst mal bin ich sehr froh, keinerlei Schmerzen mehr zu haben. Wann ich wieder von Beginn an spiele, muss der Trainer entscheiden“, übte sich der am Mittwoch 29 Jahre alt gewordene Stürmer im Interview mit der Bild in Geduld und fügte an: „Die letzte Fitness holt man sich am Ende über die Spiele.“

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Aktuell muss sich der Rekordtransfer der „Roten“, die sich Jonathas im Sommer rund neun Millionen Euro kosten ließen, hinten anstellen. Niclas Füllkrug hat sich den Stammplatz in der Sturmspitze erkämpft. „Ich freue mich für Fülle, er hat uns sehr geholfen. Das meine ich ehrlich, ich denke dabei nicht an Konkurrenzkampf“, betonte Jonathas und kündigte an: „Mein Weg zurück funktioniert über gute Trainingsleistungen, ich muss mich dem Trainer präsentieren.“

Trio arbeitet individuell, Schwegler pausiert

Bislang kommt der 1,92-Meter-Hüne verletzungsbedingt nur auf drei Tore und drei Assists in neun Ligaspielen. Eine Quote, die er gerne ausbauen möchte: „Ich liebe es, Tore zu erzielen. Die Treffer gegen Schalke, Dortmund und Leipzig waren etwas Besonderes. Wenn ich nicht so lange verletzt gewesen wäre, hätte ich öfter getroffen“, meinte er, setzt sich dabei aber nicht unter Druck: „Ich will der Mannschaft wieder helfen, das kann ich am besten mit Toren. Wie viele? Ich will keine Zahl nennen.“

Jonathas ist wieder voll bei Kräften, dafür mussten vier andere 96-Profis zuletzt kürzertreten. Am Dienstag absolvierten Felix Klaus, der bei der 0:1-Niederlage in Frankfurt mit Leistenproblemen passen musste, Sebastian Maier und Michael Esser (beide krank) eine individuelle Einheit. Zudem setzte Pirmin Schwegler wegen leichter Rückenprobleme mit dem Training aus, der Schweizer soll aber am Donnerstag wieder einsteigen.