Junuzović und Jóhannsson vor Rückkehr ins Teamtraining

Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen der großen Traditionsvereine des Nordens. Der SV Werder Bremen empfängt den Hamburger SV. In Bremen fokussieren sich Spieler wie Trainer bereits auf das Nordderby, das schon eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf darstellen könnte.

Entscheidet Werder die Partie für sich, so wäre der 15. Rang vorerst gesichert und der HSV auf ganze neun Zähler distanziert. Um dieses Ziel zu erreichen, starteten die Grün-Weißen am Dienstag mit zwei Einheiten in die Trainingswoche. Am Morgen arbeiteten die Profis im Kraftraum, am Nachmittag ging es dann raus auf den Rasen. Kapitän Zlatko Junuzović, der am vergangenen Wochenende in Freiburg (0:1) wegen muskulärer Probleme passen musste, absolvierte derweil ein individuelles Programm. „Bei Zladdi bin ich optimistisch, dass er Samstag dabei ist. Er wird morgen oder spätestens am Donnerstag wieder in das Mannschaftstraining einsteigen“, gab Trainer Florian Kohfeldt Entwarnung.

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Ähnlich ist die Lage bei Stürmer Aron Jóhannsson, der aus dem Spiel im Breisgau muskuläre Probleme davontrug. Der US-Amerikaner soll ebenfalls im Laufe der Woche wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen und eine Option für Samstag werden. Auch Max Kruse, Niklas Moisander und Philipp Bargfrede setzten die Teameinheit am Nachmittag aus und trainierten individuell. Ihr Einsatz gegen den HSV ist aber nicht in Gefahr. Aufgestockt wurde der dezimierte Bremer Kader durch die U23-Akteure Leon Jensen und Fridolin Wagner.

Kohfeldt freut sich auf das Nordderby

Coach Kohfeldt weiß, dass er seine Spieler in Bestform brauchen wird, um im emotionalen Derby gegen die „Rothosen“ bestehen zu können. Die Vorfreude beim 35-Jährigen ist spürbar: „Das Nordderby ist etwas Spezielles, keine Frage. Ich freue mich jetzt schon auf den Moment, wenn wir am Samstag am Parkhotel losfahren und die Atmosphäre aufsaugen können. Das sind die Tage, für die wir das hier machen.“ Bevor es an die Gegneranalyse geht, konzentrieren sich die Bremer zunächst auf ihr eigenes Konzept. „Dienstag und Mittwoch werden wir ausschließlich den Fokus auf unser eigenes Spiel richten und versuchen Lösungen zu erarbeiten, die den HSV vor Probleme stellen. Ab Donnerstag werden wir gegnerspezifischer“, erklärte Kohfeldt den Plan für die kommenden Tage.

Das US-amerikanische Sturmtalent Josh Sargent hat derweil pünktlich zu seinem 18. Geburtstag am Dienstag seinen ersten Profivertrag bei Werder unterschrieben. „Alle Formalitäten sind geklärt und Josh hat vorhin seinen Profivertrag bei uns unterzeichnet. Wir sind weiterhin sehr froh darüber, dass er sich für den Schritt zu uns entschieden hat. Er hat sich seit Jahresbeginn hervorragend bei uns eingebracht und konnte erste Erfahrungen im Training der Profis sowie in Testspielen der U23 sammeln“, schwärmte Geschäftsführer Frank Baumann.