Kadeřábek: „Wir müssen noch eine Schippe drauflegen“

Fünf Punkte aus sechs Spielen lautet die Rückrundenbilanz der TSG 1899 Hoffenheim. Damit kann das Team von Trainer Julian Nagelsmann nicht zufrieden sein. Rechtsverteidiger Pavel Kadeřábek gibt sich vor der Partie gegen den SC Freiburg jedoch selbstkritisch und zuversichtlich.

Der Motor der TSG stotterte in letzter Zeit ein bisschen, vergangenes Wochenende mussten sich die Kraichgauer auf Schalke mit 1:2 geschlagen geben. „Die ersten 30 Minuten waren richtig schlecht. Schalke hat uns vorne mit drei Stürmern attackiert, während der Rest der Mannschaft sehr tief stand. Wir haben kein Mittel gefunden, das Pressing ihrer Stürmer zu überspielen, uns haben da einfache Lösungen gefehlt“, rechnete Kadeřábek auf der Vereinshomepage mit der Leistung seiner Mannschaft ab. Positiv hob der 25-Jährige jedoch hervor, dass die TSG in der zweiten Halbzeit die „bessere Mannschaft“ gewesen sei. Im Hinblick auf das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Sportclub aus Freiburg müsse die TSG „noch eine Schippe drauflegen“, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

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Der Unterstützung der Fans schreibt Kadeřábek dabei eine wichtige Rolle zu. „Für mich persönlich sind die Fans sehr wichtig. Das ist schon ein großer Unterschied zwischen Heimspielen und Auswärtsspielen. Wenn du als Spieler in Sinsheim einen Zweikampf gewinnst, eine klärende Aktion oder ein gutes Dribbling hast, gibt es Applaus von den Rängen. Das pusht mich noch einmal“, erklärte der Tscheche. Von elf Heimspielen konnten die Hoffenheimer sechs erfolgreich bestreiten, teilten sich dreimal die Punkte und mussten sich zweimal geschlagen geben. Gegen Freiburg erwartet Kadeřábek eine „intensive, schnelle und emotionale Partie“.