Kampl hadert bei der Rückkehr

Vizemeister RB Leipzig ist in Leverkusen trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2-Unentschieden hinausgekommen. Dementsprechend hielt sich die Begeisterung über das Resultat bei den Beteiligten in Grenzen.

„Ich bin schon eher unzufrieden mit dem Spiel“, meinte Leipzigs Mittelfeldakteur Kevin Kampl nach der Begegnung. „Hier war mehr drin für uns.“ Diese Meinung teilte auch Aberwechef Willi Orban: „Ich bin nach dem Spielverlauf mit einem Punkt nicht zufrieden.“ Den Grund für das enttäuschende Unentschieden sah Orban auch in der fehlenden Kreativität auf dem Platz. „Wir haben oft nur über eine Seite gespielt und wollten mit dem Kopf durch die Wand“, merkte der Defensivspieler an.

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Dagegen fand Trainer Ralph Hasenhüttl nach der Partie lobende Worte. „Wir haben heute ein sehr gutes Fußballspiel mit vielen Torraumszenen gesehen“, sagte der Übungsleiter. Dennoch war auch für den Österreicher nach dem Spielverlauf der Punkt einfach zu wenig. Seine Schützlinge hätten es verpasst, „den Sack zuzumachen“, meinte der Coach. Leipzig spielte ab der 52. Minute in Überzahl, da der Leverkusener Benjamin Heinrichs mit Rot vom Platz gestellt wurde.

Demme unglücklich mit Überzahlspiel

Das Spiel mit einem Mann mehr habe laut Mittelfeldspieler Diego Demme aber nicht wie gewünscht funktioniert. Auch in Kontersituationen sei RB zu inkonsequent geblieben, so der 25-Jährige weiter. Durch das Unentschieden festigt RB den zweiten Tabellenrang. Allerdings beträgt der Abstand zu den am Samstag siegreichen Bayern (3:0 gegen Augsburg) jetzt schon sechs Punkte. Die nächste Aufgabe in der Bundesliga heißt Mainz 05.