Keine Aussprache: Löw sucht vergeblich Kontakt zu Özil

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Bei einem kürzlichen Besuch von Joachim Löw in London ist eine persönliche Aussprache mit Ex-Nationalspieler Mesut Özil nicht zustande gekommen. Arsenal soll dem Bundestrainer sogar den Zutritt zum Trainingsplatz verboten haben.

Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff, die wegen des FIFA-Trainerkongresses und der Weltfußballerwahl in Englands Hauptstadt weilten, suchten am Montag beim Training des FC Arsenal vergeblich den Kontakt zum Spielmacher der „Gunners“. „Wir hätten uns gerne mit Mesut unterhalten. Aber wir müssen akzeptieren, dass er momentan das Gespräch mit uns nicht haben will“, sagte Bierhoff der Bild.

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Nach Informationen des Boulevardblattes soll der DFB-Delegation sogar der Zutritt zum Trainingsplatz verboten worden sein, obwohl Bierhoff das Kommen vorab angekündigt hatte. Anschließend begrüßten Löw und Bierhoff im Besucherzentrum unter anderem die deutschen Arsenal-Profis Bernd Leno und Shkodran Mustafi sowie den früheren Nationalspieler Per Mertesacker. Özil ließ sich dagegen nicht blicken. Özil-Berater Erkut Sögüt wollte sich zunächst nicht äußern. Löw hatte sich zuvor von der Art und Weise von Özils Rücktritt, der einer Abrechnung gleichkam, „enttäuscht“ gezeigt und mehrfach vergeblich versucht, seinen Weltmeister-Spielmacher telefonisch zu erreichen.