Kerk und Ewerton kehren zurück

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Beim 1. FC Nürnberg konnte Trainer Michael Köllner nach der bitteren 0:6-Niederlage bei RB Leipzig am Mittwoch bis auf Mikael Ishak und Eduard Löwen, die international unterwegs sind, alle Spieler auf dem Trainingsplatz begrüßen. Mit dabei waren auch Sebastian Kerk und Ewerton, die nach langwierigen Verletzungen ins Mannschaftstraining zurückkehrten.

Kerk, der seit seinem Achillessehnenriss im August letzten Jahres nicht zur Verfügung stand, konnte in dieser Spielzeit zumindest bereits zwei Einsätze in der Regionalliga Bayern sammeln. Noch keine Spielpraxis in der laufenden Saison war dagegen Innenverteidiger Ewerton vergönnt, der mit einem Teilriss der vorderen Syndesmose im rechten Sprunggelenk bereits die Saisonvorbereitung verpasste. „Wir werden mit dem kompletten Kader runterfahren und sehen, wie weit Kerk und Ewerton sind, ob es schon für einen Kaderplatz oder die Startelf in der Bundesliga reicht“, sagte Köllner laut Kicker mit Blick auf das Testspiel gegen den Fünftligisten DJK Vilzing (Samstag, 16 Uhr).

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Bei den Nürnbergern ist im nächsten Bundesliga-Spiel aufgrund des Platzverweises von Tim Leibold in Leipzig auf jeden Fall eine Änderung vonnöten. Für den gesperrten Linksverteidiger wird voraussichtlich Robert Bauer beginnen. Trainer Köllner legte sich bereits im Vorfeld der Begegnung mit der TSG 1899 Hoffenheim (20. Oktober, 15.30 Uhr) fest: „Da werde ich einen Spezialisten hinstellen, alles andere würde Robert auch nicht verstehen.“ Auch im Tor könnte der Coach eine Veränderung vornehmen: Anstelle von Fabian Bredlow rückt womöglich Christian Mathenia, der im Sommer vom Hamburger SV verpflichtet wurde, zwischen die Pfosten.