Klaus und Jung brauchen noch einige Wochen

Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images

Der VfL Wolfsburg ist mit zwei Siegen gegen den FC Schalke 04 (2:1) und bei Bayer 04 Leverkusen (3:1) mit der optimalen Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Allerdings konnten nicht alle Spieler des Kaders zu diesem Erfolg beitragen.

Felix Klaus wurde im Sommer als Alternative für die Offensive verpflichtet, verpasste aber wegen Bauchmuskelbeschwerden die komplette Vorbereitung. Nach einer erfolglosen konservativen Behandlung erfolgte Mitte August die Operation am Schambein. Mittlerweile ist der Rechtsaußen schmerzfrei und steht kurz vor dem Einstieg in die Reha-Phase. „Ich bin vorm Plan, bislang ist alles top gelaufen“, sagte er laut Wolfsburger Allgemeine. Der 25-Jährige spricht von einer weiteren Ausfallzeit von vier bis fünf Wochen, sein Pflichtspieldebüt peilt er um die Duelle mit seinem Ex-Klub Hannover 96 im DFB-Pokal (31. Oktober) und in der Liga (9. November) an: „Es wäre eine schöne Geschichte, wenn ich da helfen könnte.“

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Die Leidenszeit von Sebastian Jung zieht sich schon deutlich länger: In den letzten zweieinhalb Jahren stand der Rechtsverteidiger nur selten auf dem Platz. Ein Kreuzbandriss im Februar 2016 und diverse Folgebeschwerden setzten ihn regelmäßig außer Gefecht. Die Einwechslung zur Halbzeit im Testspiel am vergangenen Freitag gegen Erzgebirge Aue (3:1) soll der Anfang seiner Rückkehr gewesen sein. „Wenn ich fit bin, glaube ich daran, dass ich unserer Mannschaft helfen kann“, meinte der 28-Jährige. Bis dahin brauche er allerdings noch einige Trainingswochen sowie das ein oder andere Testspiel.

Seguin: „Die schwierigste Phase meiner Karriere“

Mit Verletzungen hatte Paul Seguin in den vergangenen Monaten nicht zu kämpfen, der Mittelfeldspieler erhält von Trainer Bruno Labbadia aktuell dennoch keine Chance. Noch in der Saison 2016/17 war der 23-Jährige mit 22 Ligaspielen drauf und dran, sich einen Stammplatz bei den „Wölfen“ zu erobern. Nach seiner einjährigen Ausleihe nach Dresden, wo er oft auf die ungewohnte Position des Rechtsverteidigers ausweichen musste, stand der Rechtsfuß in der neuen Spielzeit noch nicht im Kader. „Für mich ist das gerade die schwierigste Phase meiner Karriere“, sagte Seguin. „Die Situation ist schwer für meinen Kopf.“