Köllner erhält Jobgarantie im Abstiegsfall

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Nach dem 1:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg rutschte der Aufsteiger 1. FC Nürnberg auf den 16. Tabellenplatz ab. Sportvorstand Andreas Bornemann stärkte seinem Trainer Michael Köllner dennoch den Rücken und sprach ihm selbst im Abstiegsfall eine Jobgarantie aus.

„Er bleibt unser Trainer. Das schließt für mich ein, mit ihm auch in die zweite Liga zu gehen“, sagte Bornemann vor dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Montagabend (20.30 Uhr) im Interview mit dem Kicker. Der „Club“ sei in den nächsten Jahren „darauf angewiesen, Spieler weiterzuentwickeln. Und darin ist er hervorragend. Michael hat es geschafft, eine homogene Mannschaft zu formen und ihr eine Idee mitzugeben“, führte Bornemann weiter aus. Die Nürnberger sind mittlerweile allerdings seit sechs Ligaspielen sieglos.

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Sollte das Verhältnis zwischen Köllner und seinen Spielern kippen, „wäre Michael dann der Erste, der zugeben würde, dass er die Mannschaft nicht mehr zu fassen kriegt. Aber dieses Szenario sehe ich nicht“, sagte Bornemann. Köllner hatte im März 2017 Alois Schwartz als Trainer der Franken abgelöst. Im Sommer führte der 48-Jährige Nürnberg zur Vizemeisterschaft in Liga zwei und zum Aufstieg in die Bundesliga.