Köllner hofft in Bremen auf neue Offensivkraft

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

Der 1. FC Nürnberg will im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) die Heimserie der Grün-Weißen stoppen und den ersten Dreier der Saison einfahren. Dabei hofft Trainer Michael Köllner auf die neuen offensiven Möglichkeiten.

Mit Virgil Misidjan und Matheus Pereira verpflichtete der „Club“ am letzten Tag der sommerlichen Transferperiode noch zwei Flügelstürmer – beide könnten an der Weser ihr Bundesliga-Debüt feiern. „Wir haben mittlerweile auf vielen Positionen einen Konkurrenzkampf und ich als Trainer viele Optionen“, freute sich Köllner auf der Pressekonferenz am Freitag. Besonders im Angriff erwartet sich der 48-Jährige dadurch in Zukunft mehr Durchschlagskraft. „Unsere Offensivstärke hat in der Länderspielpause wieder zugenommen, die Abläufe mit den Neuen werden immer besser“, meinte Köllner.

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Generell blickt der 48-Jährige positiv auf die spielfreie Zeit zurück: „Wir sind sehr gut drauf. Die Pause kam zur rechten Zeit, so konnten wir noch ein paar Dinge festzurren.“ Der Saisonstart war eher ernüchternd verlaufen: An den ersten beiden Spieltagen holten die Franken nur einen Punkt. Trotz der neuen Zuversicht weiß Köllner die Kräfteverhältnisse im Vorfeld der anstehenden Partie realistisch einzuschätzen. „Bremen ist sicherlich der Favorit. Sie haben in den letzten 14 Heimspielen nicht verloren. Das zeigt die Qualität, aber das macht auch den Reiz dieser Aufgabe aus“, sagte der Nürnberger Übungsleiter.

Kleine personelle Fragezeichen

Personell steht auf der Position des Rechtsverteidigers noch ein Fragezeichen. „Enrico Valentini ist leicht erkältet, es ist nichts Dramatisches. Wir hätten aber mit Robert Bauer eine Alternative, die auch immer ein Kandidat für die Startelf ist“, sagte Köllner. Bauer war erst im Sommer aus Bremen nach Nürnberg gewechselt. Der Ausgang der Partie könnte maßgeblich davon bestimmt werden, wer das System besser umsetzt: Sowohl der FCN-Coach als auch sein Bremer Gegenüber Florian Kohfeldt lassen in der Regel im 4-3-3 spielen. „Das wird aus taktischer Sicht sicherlich ein hochinteressantes Spiel“, meinte Köllner.