Köllner will in Berlin „etwas mitnehmen“

Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) ist es soweit: Der 1. FC Nürnberg kehrt bei Hertha BSC nach vierjähriger Abstinenz auf die Bundesliga-Bühne zurück. Die Euphorie ist Trainer Michael Köllner bereits anzumerken. Der 48-Jährige möchte in Berlin allerdings nicht nur die Atmosphäre genießen.

„Die Vorfreude ist groß bei uns. Wir sind sicherlich in der Außenseiterrolle, aber wir fahren schon nach Berlin, um etwas mitzunehmen“, sagte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Donnerstag. U21-Nationalspieler Eduard Löwen steht nach einer Rippenprellung „auf jeden Fall“ im Kader, der Startelf-Einsatz des Mittelfeldspielers ist aber noch fraglich. Sicher muss Köllner in der Hauptstadt auf den verletzten Abwehrspieler Ewerton (Syndesmosebandanriss) sowie Sebastian Kerk (Trainingsrückstand nach Achillessehnenriss) verzichten. Der Einsatz von Rechtsverteidiger Enrico Valentini (Sehnenzerrung im Oberschenkel) ist offen. Als Ersatz steht Neuzugang Robert Bauer bereit.

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Im Olympiastadion wird der „Club“ von 5.000 Gästefans unterstützt werden. Lob gab es für den erst am Sonntag verpflichteten japanischen Offensivspieler Yūya Kubo, der vom belgischen Erstligisten KAA Gent ausgeliehen ist. „Er ist gut rein gekommen. Wir werden nach den letzten Einheiten entscheiden, inwieweit er uns schon am Samstag helfen kann“, sagte Köllner. Der 48-Jährige sieht seine Mannschaft gerüstet für das Duell in Berlin, hat aber auch gehörigen Respekt vor dem Gegner: „Wir sind gut vorbereitet, wissen aber um die Schwere der Aufgabe.“