Köln muss erneut für Fan-Vergehen zahlen

Der 1. FC Köln muss erneut für das Fehlverhalten seiner Fans aufkommen. Für fünf verschiedene Vorfälle wurden die Domstädter sanktioniert, die schon länger Probleme mit Teilen ihrer Anhängerschaft haben.

Das DFB-Sportgericht ahndete fünf Vergehen der Kölner Anhänger und verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro. Der FC hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig. Konkret geht es um verschiedene Vergehen mit Pyrotechnik. Zudem zeigten die Fans mehrfach „beleidigende und verunglimpfende Banner“.

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Das Sportgericht ahndete außerdem den Fahnen-Klau in der Halbzeitpause des Derbys gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) am 14. Januar. Damals hatten sich drei Kölner Anhänger als Ordner verkleidet und eine Fahne der Gäste vom Zaun gerissen. Der FC hat seit längerer Zeit Probleme mit Teilen seiner Fans. Die Verantwortlichen wollen nicht weiter tatenlos zusehen, jüngst veröffentlichte der Klub einen siebenseitigen offenen Brief zu diesem Thema.

(sid)