Kölner Überlebenskampf geht in Bremen weiter

Im dritten Montagsspiel der Saison empfängt der SV Werder Bremen den 1. FC Köln. Für die Norddeutschen geht es darum, den Vorsprung auf Platz 16 zu vergrößern, während der FC ums pure Überleben kämpft.

Die Bremer haben derzeit zwei Zähler Abstand auf den Relegationsplatz. Durch die Niederlagen der Konkurrenz aus Wolfsburg, Mainz und Hamburg bietet sich nun die Chance auf einen Bigpoint im Abstiegskampf. Zuletzt wurde Borussia Mönchengladbach nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 abgerungen, davor gab es den umjubelten 1:0-Sieg im Nordderby gegen den Hamburger SV. Aufgrund des Spieltermins werden einige Ultras weniger im Stadion erwartet, dennoch hoffte Coach Florian Kohfeldt auf ein „mitreißendes Spiel“. Fin Bartels, Jérôme Gondorf und Michael Zetterer fehlen verletzt.

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Kaum zu begreifen war die Niederlage des FC gegen den VfB Stuttgart in der Vorwoche. Nahezu das komplette Spiel über waren die „Geißböcke“ die bessere Mannschaft, mussten sich am Ende aber dennoch mit 2:3 geschlagen geben. Torhüter Timo Horn hatte zweimal gepatzt. Trotzdem können die Kölner mit einem Sieg nun die rote Laterne abgeben. Das wäre „eine schöne Belohnung“ für die Arbeit der vergangenen Wochen, meinte Trainer Stefan Ruthenbeck. Er kann fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, nur Stürmer Sehrou Guirassy fällt noch aus. Für Claudio Pizarro steht ein ganz besonderes Spiel an: Die Bremer Vereinslegende kehrt erstmals mit seinem neuen Klub ins Weserstadion zurück.

SV Werder Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Veljković, Moisander, Augustinsson – Bargfrede – Eggestein, Delaney – Jóhannsson, Junuzović – Kruse

1. FC Köln: Horn – Sørensen, Heintz, Meré – Risse, Höger, Koziello, Hector – Ōsako, Bittencourt – Terodde

Speziell gegen Stuttgart zeigten die Domstädter, dass sie durchaus in der Lage sind, das Spiel zu machen. Das werden sie auch in Bremen unter Beweis stellen müssen. Werder kann sich vorerst zurückziehen, denn Köln muss zwingend aktiv werden und gewinnen. Dadurch werden sich Räume für Konter ergeben, die Max Kruse und Zlatko Junuzović zu nutzen hoffen.