Kohfeldt: „Haben wieder positiven Druck“

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Drei Punkte zum 36. Geburtstag? Mit einem Sieg am Freitag (20.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg wollen die Profis des SV Werder Bremen nicht nur ihren Trainer Florian Kohfeldt beschenken, sondern auch selbst zumindest für eine Nacht auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

„Am besten noch ein schönes Spiel dazu“, wünschte sich Torhüter Jiri Pavlenka am Donnerstag mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Ein Präsent, das der Coach natürlich nicht abschlagen würde. „Das nehme ich sofort“, erwiderte Kohfeldt, setzte aber ganz klare Prioritäten: „Der Sieg steht im Vordergrund, alles andere kommt erst danach.“ Schließlich will man an der Weser auch in den kommenden Wochen das aktuelle Momentum genießen, nicht ständig ängstlich ans Tabellenende schielen zu müssen. „Alle in der Mannschaft spüren, was gerade rund um den Verein passiert. Nach langen Jahren haben wir wieder positiven Druck“, sagte Kohfeldt.

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Dass die Gäste alles andere als ein leichter Gegner sind, steht dabei für den Werder-Coach überhaupt nicht zur Diskussion. „Das ist eine ganz andere Mannschaft als im letzten Jahr. Sie ist auf einem guten Weg, sich zu finden, auch wenn ihr vielleicht die letzte Stabilität noch fehlt“, erklärte der Fußballlehrer mit warnendem Unterton in der Stimme. Fehlen werden den Grün-Weißen Innenverteidiger Miloš Veljković (Gelb-Rot-Sperre) sowie Stürmer Martin Harnik (Wadenverletzung).