Kohfeldt hält an den Saisonzielen fest

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Werder-Coach Florian Kohfeldt lässt sich von den jüngsten Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen. Er hält vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr) am Ziel Europapokal fest.

„Ich bleibe dabei: Wir haben eine sehr gute Chance, am Ende der Saison unter den ersten sechs Mannschaften zu landen – wenn wir bei unseren Inhalten bleiben“, sagte Kohfeldt vor dem Heimspiel gegen die „Fohlen“. Der 36-Jährige schätzt die Borussia als Mannschaft mit sehr hoher Individualität ein, die „enorm flexibel“ spiele und „konterstark“ sei. „Entscheidend wird sein, selber sehr mutig zu sein mit Ball“, sagte Kohfeldt. Nach den beiden Niederlagen gegen Bayer 04 Leverkusen (2:6) und beim 1. FSV Mainz 05 (1:2) müsse sein Team gegen Gladbach „wieder mit großer Überzeugung auftreten. Zu unserem Spiel gehört Mut. Mut mit dem Ball und keinerlei Angst vor Ballverlusten.“ Die Bremer belegen derzeit den sechsten Platz.

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Von der Tabelle will sich Kohfeldt allerdings nicht verunsichern lassen: „Meine Leitlinie ist es, komplett über die Inhalte zu kommen, nicht über die Tabelle. Wir müssen ruhig bleiben, weiter unser Wir-Gefühl nutzen und dann können wir unsere Ziele auch erreichen.“ Johannes Eggestein könnte nach seinem Startelf-Debüt im DFB-Pokal beim SC Weiche Flensburg (5:1) auch für die Bundesliga künftig von Beginn an eine Option sein. „Jojo ist nah an der Startelf. Er hat in den letzten Monaten hart gearbeitet und seine Chancen und Momente auch genutzt. Er hat sich darauf eingelassen, sich und sein Spiel zu verändern. Das finde ich sehr gut“, meinte Kohfeldt.

Eggestein wieder im Training – Plädoyer für die Raute

Johannes‘ älterer Bruder Maximilian Eggestein war zu Wochenbeginn angeschlagen, wird den Grün-Weißen für das Spiel gegen Gladbach aber zur Verfügung stehen. „Maxi kann heute wieder trainieren, bei ihm ist alles gut“, stellte Kohfeldt klar. „Ansonsten sind auch alle fit.“ Der Übungsleiter war zuletzt von seinem präferierten 4-3-3 auf eine Raute im Mittelfeld umgestiegen. „Mit der Raute hast du unglaublich viele Möglichkeiten, dein Spiel zu gestalten. Es ist ein spezielles System, das ich gerne mag, weil es auch gegen den Ball hohe Aggressivität bietet. Wir fühlen uns auch wohl in diesem System“, sagte er.