Korkut: „Kein Spieler ist weit weg“

Der Erfolg gibt Tayfun Korkut bislang recht: Zehn Punkte holte er in seinen ersten vier Spielen als Trainer des VfB Stuttgart. Dass es dabei personelle Härtefälle geben könnte, stört den 43-Jährigen nicht.

„Es geht nicht um einzelne Personen. Es geht um das, was wir als Mannschaft für den Verein leisten können“, erklärte Korkut dem Kicker (Donnerstagausgabe). So mancher Spieler, der unter seinem Vorgänger Hannes Wolf noch zum Stammpersonal gehörte, ist inzwischen schließlich nur noch zweite Wahl. Das gilt insbesondere für Jungspunde wie Berkay Özcan, Dženis Burnić und den erst im Winter verpflichteten Jacob Bruun Larsen.

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Mal nur auf der Bank zu sitzen, gehöre nun mal zum Job, stellte Korkut klar: „Es gibt immer wieder Phasen mit Höhen und Tiefen innerhalb einer Saison. Oder Momente, in denen der Trainer andere Vorstellungen hat. Das alles gehört zum Job. Wichtig ist, dass jeder bereit ist“, sagte er. Grundsätzlich habe der 43-Jährige aber das Gefühl, dass jeder seiner Akteure die nötige Bereitschaft mitbringe. „Kein Spieler ist weit weg“, erklärte Korkut. So lange der VfB allerdings weiterhin auf einer Welle des Erfolgs schwimmt, dürfte sich der Wolf-Nachfolger kaum zu Änderungen genötigt sehen.