Kovač hadert mit Kadergröße

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern München musste seinen 3:1-Heimerfolg gegen Bayer 04 Leverkusen teuer bezahlen. Sowohl Corentin Tolisso als auch Rafinha verletzten sich gegen die „Werkself“ und fallen länger aus. Bei Trainer Niko Kovač sorgt das für Sorgenfalten auf der Stirn.

„Wir haben einen sehr kleinen Kader“, monierte der Coach im Gespräch mit goal.com und spox.com. „Jetzt schon zwei Schwerverletzte und mit Rafinha einen weiteren Verletzten. Jetzt muss ich zusehen, dass ich die Vielzahl der anstehenden Partien mit einer verminderten Anzahl an Spielern absolviere. Das ist natürlich ärgerlich“, erklärte der 46-Jährige weiter.

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Tolisso zog sich gegen Leverkusen einen Kreuzbandriss zu, Rafinha verletzte sich am Innenband. Kingsley Coman fehlt mit einem Syndesmosebandriss schon seit dem Liga-Auftakt gegen Hoffenheim (3:1). Trotz aller Ausfälle gab sich Kovač kämpferisch: „Wir dürfen jetzt kein Trübsal blasen, weil wir die Qualität haben, die Ausfälle aufzufangen.“ Der Kroate haderte auch mit der Spielweise der Gegner seiner Mannschaft. Er selbst sei immer jemand gewesen, „der gesagt hat, dass Fußball ein Kontaktsport ist. Das gehört dazu.“ Aber: „Wenn es dann auf die Knochen oder Gelenke geht, muss man viel früher irgendwelche Sanktionen finden – seien es Gelbe Karten oder auch mehr.“