Kovač: „Hier werden sich noch andere Teams schwertun“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Trotz des durchwachsenen Auftritts des FC Bayern München beim 2:0 (0:0) bei AEK Athen war Trainer Niko Kovač nicht unzufrieden. Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der deutsche Rekordmeister auf Kurs ins Champions League-Achtelfinale.

„In Athen kann man halt nicht 4:0 oder 5:0 gewinnen“, stellte Kovač nach Abpfiff klar. Dass es überhaupt den 2:0-Erfolg gab, verdankten die Münchner Javi Martínez (61.) und Robert Lewandowski (63.). Nachdem sein Team in der ersten Halbzeit die „Chancen nicht genutzt“ habe, erklärte Kovač, sei es in Hälfte zwei nach einem kleinen Durchhänger aufwärtsgegangen. „Auswärts braucht man ein Tor“, sagte der 47-Jährige. „Ich bin zufrieden. Hier werden sich noch andere Teams schwertun. Ich habe heute sehr viel Gutes gesehen.“ Gut für den FC Bayern ist vor allem der Blick auf die Tabelle. Sieben Zähler hat Bayern nach drei Spielen auf dem Konto und führt damit punkt- und torgleich mit Ajax Amsterdam die Gruppe E an.

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Von „schweren Bedingungen“ sprach Arjen Robben, wollte das aber nicht als „Ausrede“ verstanden wissen. Das 1:0 durch Martínez sei „der Brustlöser“ gewesen, ergänzte der 34-Jährige. „Das erleichtert vieles. Danach muss man weiter pushen und das zweite Tor erzielen. Das haben wir getan.“ Weitere Leistungssteigerungen kündigte Rafinha an, der erstmals nach seinem Innenbandriss über die volle Spielzeit wieder auf dem Platz gestanden hatte. „Letztendlich zählt nur das Ergebnis“, sagte der Außenverteidiger. „Aber wir können und werden es besser machen. Wir sind auf einem guten Weg.“